Abstract

[Ger:]Dieser Beitrag steht vor dem Hintergrund der praktischen Erfahrung auf dem Gebiet der Ausspracheschulung erwachsener Deutschlerner italienischer Muttersprache, wobei die phonetischen und phonologischen Eigenheiten der Ausgangs- und der Zielsprache (Deutsch und Italienisch) sowie der Interimssprache (das Deutsche der Italiener) dieser spezifischen Lernergruppe die theoretische und empirische Grundlage darstellen. Es soll überprüft werden, inwiefern die muttersprachlichen Sprechversuche erwachsener italienischer Deutschlerner unter diversen Bedingungen, etwa die Simulierung emotionaler Sprechweise, im Rahmen der Ausspracheschulung genutzt werden können. Dabei werden experimentelle Daten zu den phonetischen Charakteristika simulierter emotionaler Sprechweise durch diese Deutschlerner im Zusammenhang mit den spezifischen Aspekten ihrer Interlanguage untersucht. Man kann die Hypothese aufstellen, dass die Kenntnis der Schwierigkeiten italienischer Deutschlerner beim Phonetikerwerb sowie der phonetischen Merkmale ihrer lautsprachlichen Äußerungen im L2-Aussprachetraining kombiniert werden können, um den kommunikationsstörenden fremden Akzent zu beseitigen.
Titolo tradotto del contributo[Autom. eng. transl.] Simulated emotions in phonetics lessons
Lingua originaleGerman
Titolo della pubblicazione ospiteVivere l'intercultura - gelebte Interkulturalität. Studi in onore di Hans Drumbl
EditorAntonie Hornung, Cecilia Robustelli
Pagine213-223
Numero di pagine11
Stato di pubblicazionePubblicato - 2008

Keywords

  • Emotionen
  • Phonetik
  • Sprachdidaktik

Fingerprint Entra nei temi di ricerca di 'Simulierte Emotionen im Phonetikunterricht'. Insieme formano una fingerprint unica.

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